Poetik der kleinen Form Kurzprosa und Feuilleton bei Robert Musil und Zeitgenossen 14.-16.09.2017

Die Internationale Robert-Musil-Gesellschaft nimmt mit ihrer Jahrestagung 2017 Robert Musils "Poetik der kleinen Form“ genauer in den Blick. In letzter Zeit ist das Genre Kleiner oder Kurzer Prosa als „Experimentalform der literarischen Moderne“ (Dirk Göttsche) verstärkt in den Fokus der Literaturwissenschaft gerückt. Das Symposion, das in Kooperation mit dem Stefan Zweig Zentrum Salzburg veranstaltet wird, soll dieser Entwicklung insofern Rechnung tragen, als es versucht, rezente Positionen der Forschung für die Lektüre und Interpretation der Texte Musils fruchtbar zu machen. In fokussierten close readings von Texten aus dem Nachlass zu Lebzeiten (1936), aber auch von verstreut erschienenen Feuilletonbeiträgen werden diese mit aktuellen Paradigmen der Literatur- und Kulturwissenschaften konfrontiert, um die ästhetische „Sprengkraft“ (Bernhard Böschenstein) dieses Textkorpus zu erkunden. Ein besonderes Anliegen der Tagung besteht zudem darin, Robert Musil mit anderen Kurzprosa- und Feuilletonautoren seiner Zeit (Franz Kafka, Joseph Roth, Robert Walser etc.) in Beziehung zu setzen, um auf diesem Wege die Spezifik von Musils Schreiben herauszuarbeiten. Den Konferenz-Folder finden Sie hier: Folder

14.-16. September 2017 / Edmundsburg, Europasaal

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