Stefan Zweig - Das Exilprojekt Internationale Stefan-Zweig-Konferenz in São Paulo 19.-20.09.2017

Die Universität São Paulo, das Stefan Zweig Zentrum der Universität Salzburg und die Casa Stefan Zweig, Petropolis veranstalten eine wissenschaftliche Konferenz, die sich dem Exilwerk Zweigs widmet. Die Tagung findet Mitte September auf dem Campus der Universität São Paulo und im Goethe-Institut statt.

In den acht Jahren von Stefan Zweigs Exil entstanden zahlreiche Werke. Die bedeutendsten davon sind: Castellio gegen Calvin, Maria Stuart, Ungeduld des Herzens, Magellan, Brasilien - Ein Land der Zukunft, Amerigo, die Romanfragmente Rausch der Verwandlung und Clarissa sowie Die Welt von Gestern und die Schachnovelle.

Die Konferenz in São Paulo diskutiert das im Exil entstandene Werk Zweigs als ein übergreifendes intellektuelles Projekt: Historische Studie, Roman und Novelle, Essay, Brasilienbuch und Autobiographie werden dabei als ein umfassender Versuch Zweigs bewertet, eine Neudefinition seiner Autorschaft vorzunehmen. Zweigs Werke aus den Exiljahren werden in diesem Sinne gattungsübergreifend miteinander in Verbindung gebracht.

Wissenschaftliche Leitung und Organisation: Pedro Holiodoro de Moraes Branco Tavares, Juliana P. Perez (beide São Paulo) und Klemens Renoldner (Salzburg).

Auf dem Programm stehen vierzehn Vorträge, die Referenten aus Österreich sind Elisabeth Erdem, Ursula Prutsch, Daniela Strigl, Arturo Larcati, Werner Michler und Klemens Renoldner.

19. und 20. September 2017 / Universidade São Paulo

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