Die Frau von morgen Konferenz 06.06.2018, 15-19.30 Uhr

Am Ende des Ersten Weltkrieges wurden Frauen in Österreich zu Staatsbürgerinnen, sie erhielten das Stimmrecht und das Recht, sich politisch zu organisieren. Gleichzeitig war immer noch der Mann das Haupt der Familie und Frauen in Beruf, Bildung und Bezahlung keineswegs gleichberechtigt. Im Kontext dieser Ambivalenz entstand die Figur der "Neuen Frau", die für Zeitgenoss_innen gleichzeitig als Sehnsuchtsort für Utopisches, aber auch angstbesetzte Projektionsfläche war.

1929 erschien der Band Die Frau von morgen, in dem Schriftsteller, auch Stefan Zweig und Robert Musil, zu Wort kamen. Die Tagung untersucht die Geschlechterverhältnisse in der Ersten Republik, nimmt die Figur der "Neuen Frau" in den Blick und konfrontiert sie mit biographischen Perspektivierungen einer Politikerin und einer Künstlerin und fragt nach dem Konstruktionscharakter von 'Frauen' (siehe Folder).

Eine Veranstaltung des Stefan Zweig Zentrum Salzburg und des Fakultätsschwerpunktes Frauen- und Geschlechtergeschichte der Universität Wien.

Mittwoch, 6. Juni 2018, 15-19.30 Uhr / Europasaal

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