„Wir müssen modern sein, unbedingt!“ Georg Trakl, Stefan Zweig und die französische Lyrik 14.11. 2013, 15:00 – 22:00 Uhr, Traklhaus, Waagplatz 1
So unterschiedlich die beiden Schriftsteller Stefan Zweig und Georg Trakl sind, ein Gemeinsames haben sie:
Schon in ihrer Gymnasialzeit waren sie fasziniert von französischer Lyrik. Beide hatten auf Anregung ihrer
französischen Kindermädchen Gelegenheit, die Gedichte von Baudelaire, Rimbaud und Verlaine kennenzulernen.
Als Einundzwanzigjähriger war Zweig einer der ersten Übersetzer Baudelaires und der Herausgeber von Übersetzungen
der Gedichte Verlaines. Georg Trakls Lyrik ist nicht denkbar ohne den Einfluss seiner französischen Kollegen.
15.00 Uhr
Roman Reisinger (Salzburg)
Der französische Symbolismus (Baudelaire, Verlaine, Rimbaud, Mallarmé) und seine Ausstrahlung
auf die deutschsprachige Lyrik des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.
16.00 Uhr
Maryse Staiber (Straßburg)
Georg Trakl und die französische Literatur
17.00 Uhr
Norbert Bachleitner (Wien)
Stefan Zweig als Vermittler und Übersetzer französischer Lyrik
18.00 Uhr
Präsentation eines bisher unbekannten Dokumentes zum Thema „Trakl und das Französische“
und Diskussion mit den Referenten
20.00 Uhr
Die Schauspielerin Daniela Enzi liest Gedichte von Charles Baudelaire,
Paul Verlaine, Arthur Rimbaud, Georg Trakl und Stefan Zweig.
Freier Eintritt zu allen Vorträgen sowie zur Lesung!