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Eine Veranstaltung der Salzburger Buchwoche gemeinsam mit dem Stefan Zweig Centre:

Alexander von Villers (1812-1880): Briefe eines Unbekannten
In Auswahl herausgegeben und eingeleitet von Constanze und Karlheinz Rossbacher.
Wien: Lehner 2010.

Dienstag, 23. November 2010

! 19.00 Uhr! 

Die beiden Herausgeber gestalten die Präsentation zusammen mit ihrer Tochter Bettina Rossbacher, die aus den Briefen Villers´ lesen wird.

Turbulente Jugend, diplomatischer Dienst, Aussteiger: Der in Moskau geborene Sachse Alexander von Villers war Legationsrat an der Botschaft des Königreiches Sachsen in Wien. Nach seiner Pensionie-
rung kehrte er 1870 der Großstadt den Rücken und bewirtschaftete ein Anwesen in Neulengbach. Der Weltmann wurde Landmann, und am Abend schrieb er seine Briefe an einen ausgewählten Personen-
kreis. Er schrieb mit Witz und Unangestrengtheit über sein Vergnügen am Seßhaftsein, an Landbau und Ernte, über Musik, Philosophie, Literatur und Sprache. Er verweigerte sich dem Geist der Gründerzeit und der historistischen Repräsentationskultur. „Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die größte Kunst aber ist Leben.“ 

Bettina Rossbacher, geb. in Salzburg, Studium der Kunstgeschichte, lebt seit 2000 in Wien. Ausbildung als Sprecherin. Literaturlesungen, Hörbücher, Audioguides, Tondokumentationen.

Constanze Rossbacher, geb. in Chemnitz, Studium der Germanistik, Psychologie und Philosophie, AHS-Lehrerin am Privatgymnasium der Ursulinen bis 2007.

Karlheinz Rossbacher, geb.in Waidegg, Kärnten, von 1976 bis 2008 Professor für Germanistik / Literaturwissenschaft an der Universität Salzburg.